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Beachtlicher elfter Klassenplatz ohne den vierten Gang!

Das Müllerschön Schmelzer Racing Team kämpft sich mit Getriebeproblemen durch das 6–Std.–Rennen am 24.08.2002

Nach ihrem dritten Klassen– und 49. Gesamtrang beim 24–Std.–Rennen Anfang Juni auf dem Nürburgring–Nordschleife hieß es am Wochenende des 24. August 2002 für das Müllerschön–Schmelzer Racing Team wieder: "die Eifel ruft".

Freitags stand eine Einstellfahrt auf dem Programm, am Samstag wurde das Int. 6–Std.–ADAC–Ruhrpokal–Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft mit 230 Startern veranstaltet. Der Ford Puma, ein Ex– Cup Auto, das bei den beiden Ford Autohäusern Müllerschön (Kupferzell) und Schmelzer (Jagsthausen) langstreckentauglich gemacht wurde, startete in der mit 23 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse bis 2000ccm der Gruppe A. Die Fahrer des 170 PS–Rennwagens waren Mike Schedler (Obersulm), Sven Panowitz (Magstadt) und Tilman Spengler (Göppingen).

Lief bei der Einstellfahrt noch alles nach Plan, begannen die Probleme schon in der zweiten Runde des offiziellen Zeittrainings. Getriebeschaden am Ford Puma bedeutete eine Sonderschicht für die Mechaniker. Diese zeigten wie gewohnt einen erstklassigen Einsatz und wechselten in Rekordzeit das defekte Getriebe aus. Somit konnte die Qualifikation in letzter Sekunde erreicht werden.

Zum Rennstart saß Tilman Spengler am Steuer des mit Regenreifen bestückten Pumas. Zu Nebel und Regen gesellte sich ein erneutes Getriebeproblem, der vierte Gang ließ sich nur schwer einlegen. Mit neuen Slick–Reifen fuhr Sven Panowitz den zweiten Turn, "problemlos, mit viertem Gang würde es jedoch deutlich schneller gehen" so seine Aussage beim Fahrerwechsel. Die Raubkatze hatte bis zu diesem Zeitpunkt kleinere Kampfspuren, auf der berühmt–ber–chtigten Nürburgring–Nordschleife waren Rempler und Abflüge aufgrund des schlechten Wetters an der Tagesordnung.

Der Schlußturn wurde von Mike Schedler absolviert. Der Obersulmer Pilot war erstmals mit einem Ford Puma unterwegs und zeigte gleich eine Top–Leistung. In 10.59 Minuten fuhr Schedler die schnellste Runde des MüllerschönSchmelzer–Racing–Teams auf der mit 73 Kurven gespickten "grünen Hölle" und war dabei vom Potential des Pumas beeindruckt. "Mit intaktem Getriebe wäre ein Podestplatz in der Klasse möglich gewesen, mit diesem Handicap müssen wir aber mit Rang elf zufrieden sein– so das Resümee Schedlers.

Jürgen Alzen, Arno Klasen und Timo Bernhard wurden auf ihrem Porsche 996 GT3 Gesamtsieger.

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© Müllerschön – Schmelzer, 2002